Montag, 25. Juni 2007

Unsere Trauminsel



Das Tempo des Internets ist - wie ganz Samoa - eher laaaaaangsam! (Diese Bilder hochzukladen hat jetzt knapp 30 Minuten gedauert). Darum gibts an dieser Stelle leider keine weiteren Fotos.
Nur soviel:
Das Auto ist gemietet, der Lava-Lava (Sarong) auf dem Markt eingekauft, die Taschen sind gepackt und nun fahren wir bis Mittwoch ueber Upolu. Danach geht`s dann ja reuber nach Savaii.
Wir denken aber an Euch waehrend wir mit nem leckeren Vaillma im kristallklaren Wasser anstossen und kleine bunte Fische an unseren Zehen nubbeln.



Sonntag, 24. Juni 2007

Schnorcheln, Essen und ein kleines Paradies

Stress was ist das???
Die letzten Tage bestanden aus: Essen, Schnorcheln, Haengen, Lesen, mal wieder Essen und... wieder Schnorcheln.
Allein schon daran dass wir beide zuerst durchrechnen mussten welcher Wochentag heute ist - und noch schwieriger... welches Datum wir haben - kann man gut erkennen dass wir den Fa`a Samoa (den Samoan Way of Life) mit jeder Pore aufgesogen haben. Welche Uhrzeit es ist haben wir dann gar nicht erst herausfinden wollen...irgendwann zwischen Mittagsbanane und Abendessen eben...

Da wir morgen unsere Strandhuette am Lanumanu Beach Richtung "Grossstadt" Apia (40.000) verlassen werden, haben wir heute mal Samoa untypisch vorausgeplant. Bis Mittwoch wollen wir Apia und die ganze Insel Upolu mit dem Mietwagen erkunden - die dreckigen Dorf- und Strassenhunde machen einen Spaziergang hier ein wenig schwierig. Danach wollen wir nach Savaii uebersetzten um dort unseren Tauchschein zu machen. Weil nun die Hauptsaison hier startet, haben wir den Kurs heute schon gebucht. Getaucht wird nun von Donnerstag bis Montag (exklusive Sonntag, dem Insel heiligen Feiertag) mit Fabien, wie er selbst sagt dem einzigen Franzosen auf der Insel. Nachdem unsere freundliche und ebenso samoanisch dralle Herbergsmutti den Kontakt zur frankophilen Tauchbasis aufgebaut hatte, stellte sich schnell heraus, dass Fabien in eben der Fale-Siedlung auf Savaii wohnt in die wir uns fuer die Tage des Tauchkurses einmieten wollten. Und da hier alle sehr zuvorkommend und hilfsbereit sind hat er sofort angeboten dort eine Strandhuette fuer uns zu organisieren. "Ai (w)ill make sure ju (w)ill get ah biutifull Fale (w)ith oceeean viiiiew."
Sehr schoen, klappt ja alles wieder mal ganz prima!

Freitag, 15. Juni 2007

Fa´a Samoa! Talofa!

Anderes Klima, andere Kultur, neue Sprache.
Und da Überflüssiges im entspannten Western Samoa gerne weggelassen wird, gibt es auch in der Sprache nur das Nötigste - also lediglich 14 Buchstaben (mit drei "geborgten" Konsonanten). Und das Apostroph zählt bereits als einer dieser wenigen Buchstaben. Einfacher zu verstehen ist es dadurch leider für die europäischen Ohren nicht aber zum Glück können wir zwei Sprachlegastheniker dort auch mit Englisch weiterkommen.

In Sydney haben wir alles wunderbar WEG-organisiert: Die Wohnung ist WEG, der Polo ist WEG, die überflüssigen Klamotten im extra Koffer sind mit der VWKollegin auf-dem-Weg-nach-Deutschland-WEG, der Van ist untergestellt-WEG (wir haben ihn nun sogar in ner Halle von VW unterbringen dürfen wo er warm und trocken auf uns wartet) und unsere Sachen die wir nicht mit auf die Insel nehmen wollten sind hier in Sydney bei ner Freundin-WEG!!! Alles weg und wir nun auch ab Sonntag!

Das Wetter auf Samoa ist herrlich sonnig-schwül-tropisch mit konstanten Durchschnittstemperaturen von 27/28°C (http://www.weather-forecast.com/locations/Apia.forecast.shtml). Genau richtig um am Strand zu leben! Wird auch wirklich höchste Zeit dass wir unsere kalkweisse Gesichtsfarbe mal wieder gegen ein wenig Bräune eintauschen. Ein paar kleine Schauer zwischendrin aber die werden wir bei der Hitze sicher begrüßen.

Endlich auf die Inseln, Samoa wird als Wiege Polynesiens beschrieben - ein Traum! Wir sind auf jeden Fall sehr gespannt und freuen uns wie kleine Kinder, endlich geht`s los mit dem Reisen!!!
Samoa hatte als Wahlheimat auch schon Robert L. Stevenson (Autor "Die Schatzinsel") das Leben versüßt und selbst Gary Cooper war in "Return to Paradise" schon dort ... sehr vielversprechend!

Wir können nicht wirklich einschätzen, wie regelmäßig wir in den nächsten drei Wochen Gelegenheit haben die Homepage zu aktualisieren, werden aber alles nachtragen sobald wir wieder in Australien sind und die Internet-Cafés an jede Ecke auf uns warten.

Auf jeden Fall werden wir an Euch denken wenn wir im Tropenparadies aus unseren frisch aufgeschlagenen Kokosnüssen trinken und dabei mit den Füßen im glasklaren Wasser planschen ;-)

Tofa & goodbye for now!
caro & maik
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Infoteil:
http://www.visitsamoa.ws/
http://www.samoaatoz.com/index.html
http://www.samoa-info.de

Donnerstag, 14. Juni 2007

Tschööö Wohnung

Am Sonntag ist`s nun soweit - wir ziehen weiter. Gut biste zu uns gewesen liebe Wohnung!!! Ein echter Glücksgriff. Die Strandnähe ein Traum! Unser Zimmer ein Zuhause!

Aber jetzt könn wir`s ja sagen; es gab auch schwere Zeiten. Denn eine "der-Stadtteil-soll-schöner-werden" Baumaßnahme zog sich von ihrer Dauer leider über fast unseren gesamten Aufenthalt und fand sechs Tage die Woche ab 7.00h morgens direkt unter unserem Schlafzimmerfenster statt.

Und an manch einem Sonntag - dem einzigen Bauarbeiter-freien Tag - prozessierten dann fröhlich musizierende Bondi-Bewohner an unserem Fenster vorbei.



Dazu noch die nächtlichen Hilferufe betrunkener Nachteulen, die aus der gegenüberliegenden Trinkhalle ihren Heimweg nicht mehr fanden... Langweilig war es wirklich nie - manchmal sogar ein bißchen zu aufregend für unseren Geschmack. Aber liebe Wohnung, das war ja nicht Dein Fehler. Du warst immer gut zu uns und wir werden Dich in allerbester Erinnerung behalten!!!

Denn diese Bilder haben wir immer im Hinterkopf wenn wir an Dich und den Bondi Beach zurück denken... und schöner kann man nun wirklich nicht wohnen!!!


Mittwoch, 13. Juni 2007

Zauberkünstler

Hokuspokus, der Van ist wieder trocken! Also trockener als vorher. Die große Sprüh- und Wasserflaschen-Attacke hat er jedenfalls sauber hinter sich gebracht. Und wenn`s jetzt doch noch ein Leck geben sollte werden wir das sinkende Schiff auf offener See flicken. No worries - allet subba!

Und noch ein toller Trick: Singapur ist wieder in unserer Reiseroute aufgetaucht!
Nach ordentlich deutschem Motzen und Meckern hat uns das Reisebüro jetzt in Absprache mit Quantas doch noch nachträglich den Stop-Over für unseren Rückweg freigegeben!!! Großartig, einfach großartig... und ein fettes Doppel-Subba!!!

Unser Ankunftsdatum in Deutschland ändert sich dadurch aber nicht (bleibt 10 Nov.), da wir den bereits bestätigten Flug (der ja eh auch über Singapur geht) beibehalten mussten und nun einfach auf "halber Strecke" zusteigen. Wir müssen uns lediglich ein paar Tage früher von Australien verabschieden, denn am 1.November geht nun unser Flieger nach Singapur! Juhuu, das fluppt ja allet wieder ;-)

Dienstag, 12. Juni 2007

Is nu dicht???

Vielen Dank für die guten Ratschläge aus Deutschland! Da ist wohl der eine oder andere Automechaniker verloren gegangen.
Es wurden jetzt die folgenden Notoperationen am Van durchgeführt:
- Die Türen oben weiter nach innen gebogen sodass sie sich jetzt seidenglatt an den Türrahmen anschmiegen.
- Die "Weather Seals" mit Silikon ausgespritzt um ein wenig die Wetter-Dichtigkeit (kann man das so sagen?) zu unterstützen oder auch erstmal überhaupt herzustellen.
- Ein reguläres "Door Seal" Kit im Baumarkt gekauft, zugeschnitten und verklebt um den Autotüren ein bisserl mehr Puffer zum Schließen zu geben und die zentimeterlangen Löcher damit "wegzuquetschen".

Heut abend gibt`s die Feuer- sorry, Wasserprobe: Dann wird der Gartenschlauch ausgepackt und wenn das rollende Wohnzimmer dabei trocken bleibt sollte`s überstanden sein. Also Daumen drücken!

Montag, 11. Juni 2007

Moby Dick, Pfannkuchen & Co.

Ungeachtet des Dachschadens unseres Busses haben wir am Wochenende versucht einen Blick auf die vorbeiziehende Wale zu werfen (gibt ja Tüten und Klebeband die das Ding vorläufig einigermaßen trocken halten). Tja und beim Wale-Watching-Versuch ist`s auch geblieben denn das Wetter war so stürmisch und die See dadurch so aufgeitscht, dass man innerhalb des Wassers leider überhaupt nichts erkennen konnte. Wir waren extra zum Cape Solander im Botany Bay Nationalpark gefahren, denn von dort aus waren im letzten Jahr die Walzählungen durchgeführt worden. Aber selbst da nix außer meterhohen Wellen. Also keine Wale für uns aber die stürmische See fanden wir auch ganz hübsch - nordisches Feeling ist in uns aufgestiegen und wir haben dann unsere Bus-Kleinküche eingeweiht - Banana-Pancakes mit Nutella, mjamm. Wer braucht denn schon Wale ...

Abends sind wir zur Watsons`Bay gefahren und dort an der Steilküste entlang gelaufen. Der Ort liegt nah an der Hafeneinfahrt zum offenen Meer und auch dort wurden schon Wale gesichtet. Aber leider nicht an diesem Wochenende...zum Ausgleich haben wir dann unsere Freunde Fish&Chips im Doyle`s aufgesucht und uns ein schönes fettiges Abendessen gegönnt. Und das macht ja auch glücklich.

Sonntag, 10. Juni 2007

Bettnässer

Uns war schon von Beginn an klar, dass unser Van eine eigene Seele hat. Jetzt wissen wir leider aber auch, dass er noch nicht ganz stubenrein ist. Denn der Bus ist nicht ganz dicht! Blöd! Ganz blöd! Aber gnadenlos optimistisch wie wir`s uns inzwischen angewöhnt haben dachten wir : wenigstens ist der Motor ok und haben uns nun schon diverse Außensilikone besorgt um die porösen Fensterdichtungen zu bearbeiten und den inkontinenten Wagen somit Benehmen zu lehren.

Leider hat es bis zum heutigen Morgen ohne wirkiche Unterbrechung geregnet - Spachtelmasse sollte aber lieber auf trockenem Grund aufgebracht werden, gell. Darum haben wir dem Van vorerst ein kleines hübsches Deckchen gekauft das ihn warm und vor allem trocken gehalten hat. No worries!


Freitag, 8. Juni 2007

Wetterzirkus

Wer es noch immer nicht glauben wollte dass Australien dem Bremer Mistwetter momentan Konkurrenz macht, nachstehend der Wetterbericht (http://www.bom.gov.au/products/IDN10064.shtml):

Warning summary:
Severe Weather Warning for Flash Flooding, Hazardous Winds and Damaging Surf. Gale Warning for Coastal Waters and Closed Waters.
Forecast for Friday:
Rain, possible local heavy falls. The chance of thunderstorms. Fresh to strong and gusty east to southeast winds, reaching gale force at times near the coast.
Precis: Rain. Windy.
City: Max: 16°C
Momentan ist es laut Homepage des Sydney Morning Heralds allerdings noch kälter. Unglaubliche 14°C und gefühlt eisige 11,9°C.

Und da die Häuser hier nicht dicht sind und man mit geschlossenen Augen denken könnte, man sitzt in einem feuchten Windkanal, hocken wir wenn wir Zuhause sind zusamengerollt mit Kapuzenpulli, Schal, Skisocken und heißem Tee so nah am Heizlüfter wie es der Sicherheitsabstand zu den Glühdrähten erlaubt. Na dankeschön. Kalt, kalt, kalt...

Donnerstag, 7. Juni 2007

Die Wale kommen!

Selbst auf die Gefahr hin mich gnadenlos zu wiederholen und Euch alle damit fürchterlich zu langweilen aber was ein fantastisches Land und wie großartig ist doch Sydney! Das Wetter hier ist inzwischen zwar winterlich nass-kalt-eklig und selbst für uns abgehärtete Norddeutsche absolut zum weglaufen aber trotzdem hat dieses Fleckchen Erde immer wieder etwas Neues zu bieten. Denn jetzt kommen die Wale!

Jedes Jahr ziehen Humpback Whales (Buckelwale) und Southern Right Whales (Glattwale?) von der Antarktis in den warmen Norden. Ihre Wanderung führt sie direkt entlang der Küste von New South Wales (was ja unser Bundesstaat hier ist) um in den kuscheligeren Gewässern der Whitsundays ihren Nachwuchs auf die Welt zu bringen. Danach geht die Reise dann gegen September wieder abwärts in die Kälte.

Und nun sind die diese riesigen Tiere seit Anfang der Woche direkt vor dem Sydneyer Hafen, entlang der Küste, einfach überall um uns herum angekommen. Welche Großstadt bietet einem schon ein solches Spektakel??? Keine Frage was wir also am Wochenende machen werden: Wale schauen!!!

Das erste Bild ist ein paar Tage alt und direkt vor der Stadt geschossen worden:


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Thousands of humpback whales have begun their annual trek along the New South Wales coast with whale watchers hoping to spot record numbers of the giant animals this winter.Almost 1,000 whales were spotted last year off the coast of Cape Solander in Botany Bay National Park, where the NPWS coordinate an important whale migration study. A team of dedicated community volunteers worked with staff from the NPWS to count 923 humpbacks, seven minkes, four southern right whales, nine pygmy killer whales and 500 dolphins.

Montag, 4. Juni 2007

Possum, Possum

Samstagabend hatte Silke zu einer großartigen Feier in ihren wunderhübsch mit Kerzen, Lichtern und Feuertopf dekorierten Garten eingeladen. Denn ihren Geburtstag wollte sie gerne in trinkfreudiger Gesellschaft verbringen. Ob zu dieser Beschreibung des Partyvolks auch eine Horde Opposums gezählt werden kann? Eingeladen fühlten sich die Puschelschwänze jedenfalls und haben die ganze Nacht über und um uns herum in Büschen, Bäumen und auf den Deko-Discokugeln herumgeturnt, mit ihren Schweinenasen an Salaten, Bier und Wein herumgeschnüffelt und sich mit Salzstangen und Baguette füttern lassen. Party on Possum!

Samstag, 2. Juni 2007

Du hast die Haare schön, Du hast die Haare schön...

Mit dem nahenden Einmotten von Anzügen und Krawatten ist nun auch der liebe Maik dem Sommerschädel-Trend im hiesigen Winter gefolgt, hat sich von seiner Bürofrisur verabschiedet und sich damit einen Samoa-Hitze tauglichen Kopfschmuck zugelegt.


Na gut, das war eher auf halbem Weg...
so schaut er nun final aus:




Nach der ganzen Scheererei haben wir Los Auto eine kleine Runde Gassi gefahren und an einem Strand im Süden des Flughafens nach Haien Ausschau gehalten. Gibt`s dort und es sind sogar Hainetze in der Nähe des Ufers gespannt. Sehr Erfolg versprechend! Also haben wir uns lecker mit ner australisch-riesigen Portion Pommes ans Ufer gesetzt, jede einzelne Fritte eisern gegen eine Horde gieriger Möven verteidigt, aufs Wasser gestarrt und gewartet. Aber leider gab`s mal wieder nix zu sehen was größer als ein Goldfisch gewesen wäre. Blöde Haie, sind überall aber sieht man doch nirgends...