Samstag, 14. Juli 2007

On the road...

Wir haben unseren Rückflug nach Sydney und das damit verbundene Fehlen eines ganzen Tages (Samoa liegt ja schon direkt hinter der Datumsgrenze) gut verarbeitet. Und überraschenderweise haben wir alles Organisatorische nun schon heute erfolgreich erledigt. Der Van ist gepackt und wir sind damit startklar für die große Tour. Noch einmal Brunchen mit ein paar Leuten und danach gehts dann für uns auf die Straße!!! Juhuu, nu geht`s los!

Wir werden Euch auf jeden Fall von Unterwegs auf dem Laufenden halten (und auch noch die restlichen Samoa-Bilder hochladen). Drückt uns die Daumen, dass die Temperatur nicht unter Null fällt und es vor allem nicht allzu viel regnet ... der Van it nun zwar dicht aber wir sind nicht so scharf drauf zu testen wie lange ;-)

Dienstag, 10. Juli 2007

Samoa - facts & finish

Zum Ende unserer Zeit auf Samoa (morgen geht unser Flieger zurueck nach Sydney und damit zurueck zu unserem Van) noch ein paar Dinge, die uns an Samoa besonders aufgefallen sind:
  • Lufttemperatur im Schnitt 29 Grad
  • Wassertemperatur im Schnitt 28 Grad
  • Luftfeuchtigkeit pures Wasser
  • Erholung im Schnitt 100 Prozent
  • Wenn man auf Samoa reist, gruesst man jede einzelne Person an der man vorbeifaehrt wie einen alten Freund
  • Genauso wird man auch ueberall begruesst
  • Einige wenige Kinder moegen keine Mietwagen und werfen mit Steinen nach ihnen. Die Bond fuers Auto bekommt man ueberraschenderweise trotz dieser neuen Kratzer am Auto anstandslos zurueck
  • Auf Samoa gibt es mehr Kirchen als Einwohner
  • Gott steht ueber allem und sonntags sind zwei Kirchengaenge Pflicht
  • Apia ist am Sonntag wie ausgestorben und darum so spannend wie einer Seegurke beim Leben zuzuschauen
  • Samoaner schlafen gerne viel und ueberall (auch gerne in Gruppen)
  • Nach drei Wochen nix tun koennten wir nun aber auch gerne endlich mal wieder was tun
  • Auf einen kleineren Frauenkoerper passen ohne Probleme 35+ Mueckenstiche
  • Samoaner lieben SEHR laute Musik mit noch mehr BASS!
  • Samoa riecht ueberall nach Lagerfeuer!
  • Es brennen zu jeder Tageszeit die Umus (Loch im Boden, Feuer rein, Steine drauf, Essen rein, Steine und Bananenblaetter drueber, fertig)
  • Pulsami (Taroblaetter in Kokoscreme, gekocht im Umu) schmecken toll!
  • Bananen, Papaya und Kokosnuesse auch
  • Anderes Obst gibt es hier nicht
  • Kochbanane, Tarowurzel und Brotfrucht schmecken nach weniger als nix und rutschen nur mit ordentlich Vailima (Bier)
  • Samoaner lieben ihr Vailima - wir auch!
  • Samoaner lieben auch fettige, neuseelaendische Huehnerhintern - wir nicht!
  • Fruehstueck besteht hier immer aus mindestens zwei Eiern (gespiegelt oder geruehrt), Weissbrot und literweise geschmolzener Butter
  • Anderes Fruehstueck gibt es nicht
  • Der Grossteil der Bevoelkerung ist uebergewichtig und nach drei Wochen laeuft man Gefahr sich optisch anzupassen
  • Samoa ist schoen!!!
  • ...aber auch sehr, sehr klein...

Sonntag, 8. Juli 2007

Samoa - weitere 10 Tage auf Savaii

KURZ VORWEG: BILDER ZU DEN TEXTEN LADEN WIR NACHTRAEGLICH VON AUSTRALIEN AUS HOCH! DAUERT HIER ZU LANG!

Am Mittwoch, den 27.06. sind wir mit geschaetzten 500 draengelnden Samoanern auf der alten Inselfaehre nach Savaii (der zweiten grossen Insel neben Upolu) uebergesetzt. Faehre fahren in Samoa ist allein schon ein Erlebnis, denn wie in allen oeffentlichen Verkehrsmitteln liebt der Samoaner es sofort nach dem draengeligen Geschubse am Einstieg und der folgenden Abfahrt in einen komatoesen Tiefschlaf zu fallen. Fuer diesen Energiespaormodus ist es unerheblich ob gesessen, im Gang oder auf Sitzen gelegen oder an Dingen\ Gepaeck\ Menschen gelehnt wird. Demesntsprechend findet man schnell neue Bekannte, die sich schlafend an und auf einen legen und anscheinend eine ganz andere Auffassung von "zu nah" und "zu eng" haben scheinen als wir Europa-Australier.

Nach der kuscheligen Ueberfahrt und einer noch anschmiegsameren Busfahrt auf der mir (Caro) immer wieder von suessen, klapprigen Omis angeboten wurde ich solle mich doch auf ihren Schoss setzten (wir hatten naemlich die letzten quetschigen Stehplaetze) kamen bei unsere neuen Fale-Siedlung (den Janes Beach Fales) an.
Mit der Organisation ist es in diesen Behausungen noch nicht so weit, darum konnten die sich dort an unsere Buchung nicht erinnern und wir wurden zuerst in eine mehr als dreckige Ersatzfale gesteckt. Doch nachdem wir als Resultat angekuendigt hatten, zu der Nachbar-Fale-Siedlung umzuziehen fand sich - oh Wunder- doch noch eine superhuebsche Luxusfale (sogar mit Bett) direkt am Strand.

Abends haben wir dann Fabien - unseren Tauchlehrer zum ersten Mal getroffen und ab da ware unsere Tage ziemlich perfekt!
Wir hatten einen 1A Tauchkurs ueber sechs Tage - nur Maik, ich und Fabien - also Privatstunden! Und es war natuerlich spitze! Das Tauchen ansich ist ganz unser Ding und wir fanden es total spannend zum ersten Mal richtig die Unterwasserwelt erkunden zu koennen. Ausserdem hat's bei uns mit Fabien und Flavia (seiner Frau) von Anfang an geklickt. Wir haben auch neben dem Tauchen viel Zeit verbracht und wirklich zwei ganz wunderbare Menschen kennen lernen duerfen.

Nach der Woche Tauchen haben wir uns einen Wagen gemietet um Savaii zu erkunden, wobei wir sehr wahrscheinlich das Privatauto der Vermieterin bekommen haben. Es waren naemlich eigentlich alle Fahrzeuge ausgebucht aber nach ein wenig hin und her haben wir dann nen Wagen ohne die ueblichen Werbeaufkleber bekommen. Ausserdem war noch Zeug von ihr drin... na egal, Hauptsache faehrt!

Erstes Ziel waren die Afu Aau Waterfalls, einem der Tipps im Lonely Planet. Als Hintergrund muss man wissen, dass alles Land auf Samoa Privatbesitz der dort lebenden Familien ist, inkl. der dort befindlichen Sehenswuerdigkeiten. Also darf die Familie, der z.B. ein Wasserfall "gehoert" eine Eintrittsgebuehr kassieren. Im Fall der Afu Aau Waterfalls hat sich nun leider die Nachbarfamilie gedacht, sie haetten auch gern ein Stueck vom Wasserfall-Kuchen und haben darum mit riesigen Bulldozern einfach eine kleine Autobahn bis zu den Falls quer in den Dschungel geschlagen. Leider ist durch diese Grossbaustelle rings um die Falls nun das Gesamtbild ziemlich hinueber. Schade!

Weiter ging die Tour zu den Alofaaga Blowholes. Dort war es noch urspruenglich wie erhofft und das Meerwasser schoss in riesigen Fontaenen aus den Blowholes.

Wir sind insgesamt einmal um die gesamte Insel gefahren und Savaii ist ohne Zweifel noch wesentlich unberuehrter als Upolu. Kilometerlang nur Dschungel, dann wieder eine der offenen Familien-Fales mit Hund, Huhn und Schwein bevor die Strasse wieder im dichtenDsschungel verschwindet. Wirklich beeindruckend.

Nach der Rundfahrt sind wir in die Naehe des Faehrhafens zu Louisa's Lagoon umgezogen. Leider waren die "Over-Water-Fales" dort bereits ausgebucht aber wir haben noch ein Plaetzchen in ner schlichten Gartenhuette bekommen.

Am Tag darauf sind wir auf die Faehre und wieder zurueck nach Upolu, weil uns einfach mal wieder nach einem Raum mit Tuer und Fenster war, nachdem wir nun zwei Wochen unsere Fales immer mit grossen und kleinen Krabblern und den davon angezogenen quickenden Eidechsen geteilt hatten. Waehrend der Ueberfahrt haben wir zwei verschiedenen Schwaerme fliegender Fische gesehen. Die ersten sind eher wie Flitsch-Steine uebers Wasser gehuepft und die zweiten hatten sowas wie kleine Libellenfluegel (???) an der Seite mit denen sie dann richtig abheben konnten. Tolle Viecher gibt's hier im Wasser, echt!

Samoa - erste 10 Tage auf Upolu

Auf Upolu hatten wir eine mehr als entspaaaaante erste Woche am Strand von Lalumanu. Die kleinen Holzhuetten mit Balkon, Matratze und Fliegennetz waren uns ein traumhaftes Zuhause direkt am Riff. Der Ausblick war zu jeder Tageszeit ein Traum! Von unserer Fale konnten wir ganz entspannt das Samoanische Arbeitsleben um uns herum betrachten und es stellte sich die Frage, wer wie, wo und wann all die Bananen, Ananas, Papayas usw. erntet, die so um uns herum wachsen. In Litia Sini ging es jedenfalls eher langsam zur Sache. Diese Geschwindigkeit haben wir fuer uns uebernommen uns wenn wir uns einmal bewegt haben, dann lediglich zum Essen gehen, Schnorcheln, Schwimmen oder bei dem klaeglichen Versuch Kokosnuesse auf Steinen zu oeffnen.



Am Sonntag war nach einer Woche komatoesen Halbschlafs unsere Zeit im Litia Sini vorbei und wir wollten eigentlich mit dem Bus nach Apia fahren. So zwischen 9 und 11 Uhr sollte der kommen... Das Glueck war wieder mit uns und wir konnten in einem Taxi, das neue Gaeste gebracht hatte, fuer den Tiefstpreis von 30 Tala, die vierstuendige Busfahrt nach Apia umgehen. Nach einer wirklich beaengstigenden Stunde Taxifahrt mussten wir dann allerdings feststellen, dass Apia an einem Sonntag ungefaehr so aufregend ist wie Samoanische Tarowurzeln als Beilage (die mal nach gar nichts schmecken). Wir sind durch menschenleere Strassen, an geschlossen Bars, Restaurants und Geschaeften vorbei gelaufen und haben uns die Hauptstadt angesehen.


Abends haben wir uns eine Pizza bestellt, die dann mit dem Taxi direkt ins Hotel gebracht wurde. Nach einer kurzen Ruecksprache mit unserer runden Herbergsmutti hatten wir auf Ihren Rat gehoert und die "Large" Variante bestellt. Die Pizza war GROSS und auch wirklich GROSSartig. Allerdings konnten wir sie selbst zu zweit nicht annaehernd aufessen und haben ganz Samoanisch den Rest (also fast die Haelfte) zu Ihr gebracht. Mit einem unglaublich breiten Laecheln streichelte sie ihren dicken Bauch und teilte uns mit: "I'll put it to good use" Und wir glauben, dass selbst die Pappverpackung nie wieder gesehen wurde...


Von Apia aus haben wir Montag fuer zwei Tage einen Hyundai Gets gemietet und einmal um die Insel gefahren. Sobald man Apia verlaesst beginnt das eigentliche gaaanz langsame Samoanische Leben, das primaer am Strand und der Kuestenstrasse ablaeuft. Die Huetten und Haeuser sind zumeist offen gebaut, Wellblech dient als Dach und darunter findet sich alles wieder, was man so im tagtaeglichen Leben auf Samoa so braucht. Wir haben von gusseisernen Betten bis zu High-End-Fernsehern eigentlich so ziemlich alles gesehen. Nur Tueren und Fenster gibt es eben nicht. Warum auch, bei immer währenden 28°Grad?


Die Kuestenstrasse ist soweit in gutem Zustand, an der aeussersten Westseite endet jedoch der geteerte Belag und laesst einen alleine mit der teils zugewucherten Sandpiste, den allgegenwaertigen Schweinchen, Huehnchen, den etwas bedrohlich wirkenden Bullen, zu ueberquerenden Flusslaeufen und der Hoffnung, dass Hyundai vielleicht doch bessere Autos baut, als es das Image so hergibt!


Ein Zwischenstopp fuehrte uns in einen Mangrovenwald, wo wir uns das Virgin Cove Ressort angesehen haben. Inmitten der Mangroven, also sprichwoertlich im Sumpf, haben die Besitzer eines der schoensten Ressorts gebaut, die wir auf ganz Samoa gesehen haben: Eco friendly und wunderschoen in die Umgebung eingepasst. Wir hatten uns ueberlegt dort zu uebernachten, haben uns aber leider aufgrund der Ueberzahl der Sumpfmoskitos dagegen entschieden.


Stattdessen sind wir weiter zur Fale-Anlage Boomerang Creek gefahren. Aber auch hier sind wir nicht geblieben, weil handtellergrosse, fliegende Kakerlaken Caros Abenteuerlust mitten in der Nacht auf ein Minimum reduziert haben. Nach einer Fahrt durch die dunkelste Dschungelnacht (Vorsicht auf den Strassen, Achtung Huhn! Achtung Hund! Achtund Mensch! Alles schlaeft ueberraschender Weise direkt auf der Strasse) sind wir in ein "sauberes" Hotelzimmer in Apia geflohen. Am naechsten Tag ging es dann mit der Faehre weiter zur zweiten grossen Insel, Savaii.

Samstag, 7. Juli 2007

Guten Tag Herr Fisch

Die Tauchwelt hat nun zwei neue Wasserratten... uns!
Wir sind nun offiziell und ganz formell PADI Open Water Divers, geprueft, getestet und erprobt.
Wir haben insgesamt vier Tauchgaenge gemacht; je bis max. 18 Meter tief und 40 Minuten lang und gesehen haben wir unter anderem ein Schiffswrack, Korallengaerten, riesige stachelige Seegurken, viele Feuerfische, fliegende Fische, leckere Red Snapper, ne electric Clam (elektrisch floureszierende Riesenmuschel) sind mit grossen Schildkroeten geschwommen, haben eine Muraene und nen Rochen beobachtet und einfach ne ganz neue Lieblingsbeschaeftigung gefunden.

Auf den Bildern seht ihr Fabien, unseren Meister der Taucherbrille und seine Crew, Dana und Siaki (falls man den Namen so schreibt).

Neben der sechstaegigen Tauchausbildung haben uns Fabien, Flavia (seine Frau) und Cloe (deren kleine Tochter) mit ganz offenen Armen aufgenommen und wir haben einige Stunden mit BBQ, Quatschen und Bier trinken zusammen verbracht. Toll wars, wirklich!!!
An alle, die vor einem Jahr in die blaue Box "gespendet" haben noch einmal VIELEN, VIELEN DANK!!!


Montag, 25. Juni 2007

Unsere Trauminsel



Das Tempo des Internets ist - wie ganz Samoa - eher laaaaaangsam! (Diese Bilder hochzukladen hat jetzt knapp 30 Minuten gedauert). Darum gibts an dieser Stelle leider keine weiteren Fotos.
Nur soviel:
Das Auto ist gemietet, der Lava-Lava (Sarong) auf dem Markt eingekauft, die Taschen sind gepackt und nun fahren wir bis Mittwoch ueber Upolu. Danach geht`s dann ja reuber nach Savaii.
Wir denken aber an Euch waehrend wir mit nem leckeren Vaillma im kristallklaren Wasser anstossen und kleine bunte Fische an unseren Zehen nubbeln.



Sonntag, 24. Juni 2007

Schnorcheln, Essen und ein kleines Paradies

Stress was ist das???
Die letzten Tage bestanden aus: Essen, Schnorcheln, Haengen, Lesen, mal wieder Essen und... wieder Schnorcheln.
Allein schon daran dass wir beide zuerst durchrechnen mussten welcher Wochentag heute ist - und noch schwieriger... welches Datum wir haben - kann man gut erkennen dass wir den Fa`a Samoa (den Samoan Way of Life) mit jeder Pore aufgesogen haben. Welche Uhrzeit es ist haben wir dann gar nicht erst herausfinden wollen...irgendwann zwischen Mittagsbanane und Abendessen eben...

Da wir morgen unsere Strandhuette am Lanumanu Beach Richtung "Grossstadt" Apia (40.000) verlassen werden, haben wir heute mal Samoa untypisch vorausgeplant. Bis Mittwoch wollen wir Apia und die ganze Insel Upolu mit dem Mietwagen erkunden - die dreckigen Dorf- und Strassenhunde machen einen Spaziergang hier ein wenig schwierig. Danach wollen wir nach Savaii uebersetzten um dort unseren Tauchschein zu machen. Weil nun die Hauptsaison hier startet, haben wir den Kurs heute schon gebucht. Getaucht wird nun von Donnerstag bis Montag (exklusive Sonntag, dem Insel heiligen Feiertag) mit Fabien, wie er selbst sagt dem einzigen Franzosen auf der Insel. Nachdem unsere freundliche und ebenso samoanisch dralle Herbergsmutti den Kontakt zur frankophilen Tauchbasis aufgebaut hatte, stellte sich schnell heraus, dass Fabien in eben der Fale-Siedlung auf Savaii wohnt in die wir uns fuer die Tage des Tauchkurses einmieten wollten. Und da hier alle sehr zuvorkommend und hilfsbereit sind hat er sofort angeboten dort eine Strandhuette fuer uns zu organisieren. "Ai (w)ill make sure ju (w)ill get ah biutifull Fale (w)ith oceeean viiiiew."
Sehr schoen, klappt ja alles wieder mal ganz prima!

Freitag, 15. Juni 2007

Fa´a Samoa! Talofa!

Anderes Klima, andere Kultur, neue Sprache.
Und da Überflüssiges im entspannten Western Samoa gerne weggelassen wird, gibt es auch in der Sprache nur das Nötigste - also lediglich 14 Buchstaben (mit drei "geborgten" Konsonanten). Und das Apostroph zählt bereits als einer dieser wenigen Buchstaben. Einfacher zu verstehen ist es dadurch leider für die europäischen Ohren nicht aber zum Glück können wir zwei Sprachlegastheniker dort auch mit Englisch weiterkommen.

In Sydney haben wir alles wunderbar WEG-organisiert: Die Wohnung ist WEG, der Polo ist WEG, die überflüssigen Klamotten im extra Koffer sind mit der VWKollegin auf-dem-Weg-nach-Deutschland-WEG, der Van ist untergestellt-WEG (wir haben ihn nun sogar in ner Halle von VW unterbringen dürfen wo er warm und trocken auf uns wartet) und unsere Sachen die wir nicht mit auf die Insel nehmen wollten sind hier in Sydney bei ner Freundin-WEG!!! Alles weg und wir nun auch ab Sonntag!

Das Wetter auf Samoa ist herrlich sonnig-schwül-tropisch mit konstanten Durchschnittstemperaturen von 27/28°C (http://www.weather-forecast.com/locations/Apia.forecast.shtml). Genau richtig um am Strand zu leben! Wird auch wirklich höchste Zeit dass wir unsere kalkweisse Gesichtsfarbe mal wieder gegen ein wenig Bräune eintauschen. Ein paar kleine Schauer zwischendrin aber die werden wir bei der Hitze sicher begrüßen.

Endlich auf die Inseln, Samoa wird als Wiege Polynesiens beschrieben - ein Traum! Wir sind auf jeden Fall sehr gespannt und freuen uns wie kleine Kinder, endlich geht`s los mit dem Reisen!!!
Samoa hatte als Wahlheimat auch schon Robert L. Stevenson (Autor "Die Schatzinsel") das Leben versüßt und selbst Gary Cooper war in "Return to Paradise" schon dort ... sehr vielversprechend!

Wir können nicht wirklich einschätzen, wie regelmäßig wir in den nächsten drei Wochen Gelegenheit haben die Homepage zu aktualisieren, werden aber alles nachtragen sobald wir wieder in Australien sind und die Internet-Cafés an jede Ecke auf uns warten.

Auf jeden Fall werden wir an Euch denken wenn wir im Tropenparadies aus unseren frisch aufgeschlagenen Kokosnüssen trinken und dabei mit den Füßen im glasklaren Wasser planschen ;-)

Tofa & goodbye for now!
caro & maik
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Infoteil:
http://www.visitsamoa.ws/
http://www.samoaatoz.com/index.html
http://www.samoa-info.de

Donnerstag, 14. Juni 2007

Tschööö Wohnung

Am Sonntag ist`s nun soweit - wir ziehen weiter. Gut biste zu uns gewesen liebe Wohnung!!! Ein echter Glücksgriff. Die Strandnähe ein Traum! Unser Zimmer ein Zuhause!

Aber jetzt könn wir`s ja sagen; es gab auch schwere Zeiten. Denn eine "der-Stadtteil-soll-schöner-werden" Baumaßnahme zog sich von ihrer Dauer leider über fast unseren gesamten Aufenthalt und fand sechs Tage die Woche ab 7.00h morgens direkt unter unserem Schlafzimmerfenster statt.

Und an manch einem Sonntag - dem einzigen Bauarbeiter-freien Tag - prozessierten dann fröhlich musizierende Bondi-Bewohner an unserem Fenster vorbei.



Dazu noch die nächtlichen Hilferufe betrunkener Nachteulen, die aus der gegenüberliegenden Trinkhalle ihren Heimweg nicht mehr fanden... Langweilig war es wirklich nie - manchmal sogar ein bißchen zu aufregend für unseren Geschmack. Aber liebe Wohnung, das war ja nicht Dein Fehler. Du warst immer gut zu uns und wir werden Dich in allerbester Erinnerung behalten!!!

Denn diese Bilder haben wir immer im Hinterkopf wenn wir an Dich und den Bondi Beach zurück denken... und schöner kann man nun wirklich nicht wohnen!!!